Behandlung von HautkrebsHautkrebs ist eine Erkrankung, die Menschen in jedem Lebensalter betreffen kann. Es gibt verschiedene Risikofaktoren, durch die der Krebs begünstigt werden kann. Dazu gehört eine erbliche Veranlagung, aber auch der leichtsinnige Umgang mit intensiver Sonneneinstrahlung, vor allem dann, wenn Sonnenbrände bereits im Kindesalter auftreten. Die Haut wird nachhaltig geschädigt und erholt sich nicht mehr, sodass gutartige oder bösartige Veränderungen auftreten können.

Hautkrebs kann sehr gut behandelt werden, wenn er früh erkannt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich selbst gut zu beobachten und dafür die Hilfe des Partners oder von Freunden in Anspruch zu nehmen. Hautärzte und speziell ausgebildete Hausärzte bieten ein Screening an, das von den Krankenkassen bezahlt wird. Dieses Screening sollten Sie regelmäßig in Anspruch nehmen, vor allem dann, wenn Sie familiär belastet sind oder viele Leberflecken haben. Sollten sich Flecken verändern, ist es wichtig, dass Sie schnell einen Arzt aufsuchen. Je früher die Behandlung begonnen werden kann, um so einfacher ist sie.

Behandlung durch Entfernung des Hautkrebses

Der Arzt kann mit einer speziellen Lupe den Fleck genau begutachten und so die Art der Veränderung feststellen. Es gibt unterschiedliche Formen von Hautkrebs, die eine spezielle Behandlung erfordern. Grundsätzlich ist der weiße Hautkrebs besser behandelbar. Dies trifft vor allem auf Krebserkrankungen im fortgeschrittenen Stadium zu. Die Behandlung des malignen Melanoms, des schwarzen Hautkrebses, gestaltet sich schwieriger, weil der Krebs sehr aggressiv ist. Er dringt schnell in die unteren Hautschichten ein. Von dort aus kann er sich durch die Blutbahn oder die Lymphe ausbreiten und an verschiedenen Stellen im Körper Metastasen streuen.

Um dies zu verhindern, wird der Hautkrebs entfernt. Der Eingriff ist oft harmlos und kann unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Der Krebsherd ebenso entfernt wie ein kleines Stück gesunder Haut, die sich um das Geschwür herum befindet. Das entnommene Gewebe wird histologisch untersucht. Sollte die benachbarte Haut frei von Krebszellen sein, gilt die Behandlung als beendet. Andernfalls sind weitere Maßnahmen notwendig.

Bestrahlung und Chemotherapie bei fortgeschrittenem Hautkrebs

Ist der Hautkrebs fortgeschritten, werden die betroffenen Köperregionen nach der Operation bestrahlt. Diese Behandlung hat die Zerstörung von im Körper verbliebenen Zellen zum Ziel. Die Chemotherapie wird eingesetzt, wenn sich der Hautkrebs bereits in Form von Metastasen im Körper ausgebreitet hat. Bei der Chemotherapie werden Zellgifte in den Körper geleitet, um die Krebszellen zu zerstören. Da bei dieser Therapie auch gesunde Zellen angegriffen werden, ist die Chemotherapie für den Körper sehr belastend. Deshalb wird die Chemotherapie nur bei besonders schweren Formen des Hautkrebs als Behandlungsmethode gewählt.