Operation bei HautkrebsBei bestimmten Arten von Hautkrebs wird je nach Stadium zu einer Operation geraten. Zu diesen Arten gehören beispielsweise maligne Melanome. Das Ziel einer Operation ist es immer, den Tumor beziehungsweise die vom Hautkrebs betroffenen Stellen vollständig zu entfernen. In vielen Fällen bedeutet dies die Heilung, vor allem dann, wenn der Krebs rechtzeitig erkannt wurde und noch nicht gestreut hat.

Operatives Entfernen von Hautkrebs: Das wird gemacht:

Die operative Entfernung der betroffenen Hautstelle wird in der Regel schon bald nach der Entdeckung eines Risikos durchgeführt. Auf diese sogenannte Exzision folgt die Analyse des Gewebes im Labor, wodurch ermittelt werden kann, ob der Krebs vollständig entfernt werden konnte oder sich möglicherweise ausgebreitet hat. Wenn die Laboruntersuchung ergibt, dass der Tumor vollständig entfernt werden konnte, muss keine weitere Operation erfolgen. Wenn jedoch Hinweise auf eine Streuung vorliegen, wird gegebenenfalls eine weitere Operation angesetzt, die zum Ziel hat, den Krebs vollständig zu entfernen und zu verhindern, dass er wieder an derselben Stelle entsteht.

Durch die Befunde der Laboruntersuchung kann festgelegt werden, wie umfangreich die Nachexzision sein muss, um erfolgversprechend sein. Je nach Größe und Ausgeprägtheit des Tumors werden Bereiche von einem halben bis zu zwei Zentimetern rund um die betroffene Stelle entfernt, damit das Risiko der Metastasenbildung eingedämmt wird.

Bei fortgeschrittenen oder besonders großen Tumoren wird oft während der angesetzten Operation auch der zugehörige Wächterlymphknoten mit entfernt. Die Kosten für eine solche Operation werden von der Krankenkasse übernommen.

Das ist nach der Operation zu beachten:

Nach der Operation muss die Wunde verheilen. Es muss darauf geachtet werden, dass sie sich nicht entzündet, weshalb Mediziner in den ersten Wochen davon abraten, zu baden, ins Schwimmbad zu gehen oder Sonnenbäder zu nehmen. Auch zu lange und zu heiße Duschen sollten während der darauffolgenden zwei bis drei Wochen gemieden werden. Eine Nachsorgeuntersuchung beim Hautarzt ist ratsam. Bei dieser geht es vor allem darum, sicher zu stellen, dass keine weiteren Melanome entstehen oder dass sich der Krebs nicht doch weiter ausgebreitet hat als vermutet.