Ursachen von HautkrebsAn Hautkrebs erkranken jährlich 200.000 Menschen in Deutschland. Die gefährlichste Form ist das maligne Melanom, der schwarze Hautkrebs. Die Ursachen für den dramatischen Anstieg sind im Umgang mit dem Sonnenlicht zu finden, denn ultraviolette Strahlung kann die ungeschützte Haut nachhaltig schädigen. Dabei steigt das Risiko einer Erkrankung mit zunehmendem Lebensalter, bei einer familiären Häufung, einem bestimmten Hauttyp und in mancher Berufsgruppe.

Die Ursachen der unterschiedlichen Krebsarten

Dem schwarzen Hautkrebs liegt ein häufiger Sonnenbrand durch eine starke Einstrahlung von UV-Licht zugrunde. Das Risiko der Erkrankung vergrößert sich, wenn die Hautirritationen vor allem in der Kindheit auftreten. In dieser Lebensphase kann der ungeschützte Einfluss von Sonne zu einer dauerhaften Schädigung des größten Organs unseres Körpers führen. Gefährdet sind vor allem Menschen mit heller Haut, sowie rötlichem oder blonden Haar.

Sollten Sie zu zahlreichen Leberflecken neigen, dann bietet Ihnen das Hautscreening ab dem 35. Lebensjahr eine Möglichkeit, um einen weiteren Risikofaktor auszuschließen. Zu den Ursachen, an einem malignen Melanom zu erkranken, gehört auch eine genetische Komponente, die bei der Vererbung eine Rolle spielt. Damit erklärt sich das gehäufte Auftreten der Erkrankung in mancher Familie.

Zu den Ursachen für den weißen Hautkrebs gehört ebenfalls eine langanhaltende Sonneneinstrahlung ohne spezifischen Schutz. Begründet werden kann die Entstehung mit einem geschwächten Immunsystem. Der Kontakt zu krebserregenden Substanzen oder der Einfluss von Röntgenstrahlung sind weitere Ursachen für den Hautkrebs, der medizinisch als Plattenepithelkarzinom bezeichnet wird.

Eine Art des Karzinoms ist das Basaliom. Der sogenannte Borderline-Tumor bildet sich durch übermäßige Sonneneinstrahlung, vorrangig im Bereich von Gesicht, Hals, Nacken, Kopf oder Händen. Um zu erkranken, sind eine erbliche Vorbelastung oder ein geschwächtes Immunsystem die bekannten Ursachen für eine Entstehung.

Im Fall einer aktinischen Keratose führt die langanhaltende Bestrahlung der Haut mit Sonnenlicht zu einer Schädigung der oberen Hautschicht, so dass sich vermehrt Keratinozyten (Hornzellen) bilden. Aus diesem Krankheitsbild kann sich ein Spinaliom entwickeln, dem ein geschwächtes Immunsystem durch die Einnahme von Medikamenten bei einer Organtransplantation vorausgeht. Chronische Entzündungen oder Wunden, Narben oder Röntgenstrahlen sind weitere Ursachen für diese Variante von Hautkrebs.